20.10.04

Fertig mit der TU München

Geschafft. In ziemlich genau 5 Jahren (9. November 1999 - 19. Oktober 2004) habe ich mein Informatikstudium an der TU München absolviert. 10 Semester, davon 2 im Ausland (Singapur und Australien) und einem Diplomschnitt von 1,8.
Die Profs an der TU waren gut, die Betreuung unter aller Sau. Ich finde es faszinierend wie wenig sich die Professoren um die Studenten gekümmert haben, aber egal.
Am erschreckendsten fand ich es im Vorfeld meines Singapuraufenthaltes, als ich Professorengutachten brauchte. Einige haben sofort abgelehnt, da sie so beschäftigt seien. Und die anderen haben es dann geschrieben ohne mich ein einziges Mal gesehen zu haben.
Das Auslandsamt hatte nie eine Ahnung und einmal kam eine Email direkt von der Uni Singapur, mit dem Hinweis, dass sie schon seit Wochen auf ein paar Antworten warten. Die Fragen waren zum Glück angehängt und hätten uns vom Auslandamt schon seit langem weitergeleitet werden sollen. Und Singapur hatte wohl schon mehrmals nachgefragt ohne eine Antwort zu bekommen.
Saustall ist wohl das passendste.
Am arschigsten fand ich den berühmten Professor Bayer, der ja die B-Bäume erfunden hat. Bei meiner mündlichen Vordiplomsprüfung hat er mir nicht guten Tag gesagt, kein Hallo, nichts. Nur:"Personalausweis und Studentenausweis bitte." und gleich danach: "Was für Adressierungsarten gibt es bei Assembler, schreiben Sie das mal hin!"
Da fühlt man sich richtig ernst genommen und menschlich klasse behandelt. :(
Der grösste Etikettenschwindel der selbsternannten Eliteuni ist der Campus Garching. Denn es ist weder ein Campus noch was tolles, denn:

  • Ein Campus besteht nicht nur aus Unigebäuden in der Pampa. Wenn ich an den Campus in Singapur oder von UCLA denke, dann gehört zu einem Campus Wohnheime, Supermärkte, eine Bibliothek die länger als 13 Uhr in den Ferien auf hat, Schreibwaren und Bücherläden, Sportplätze, funktionierender Nahverkehr, Beschilderungen, ...
  • Sonntags fährt ein Bus hin (13 Uhr) und einer zurück (17 Uhr), sonst nichts.
  • Es gibt ein paar Fakultäten, aber nirgends einen Übersichtplan. Wenn man im oder vor dem einem Fakultätsgebäude ist, steht nichts darüber welche Gebäude es auf dem Campus gibt und wo man hin muss. Nur in den Gebäuden gibt es Beschreibungen über das Gebäude. TOLLL!!!!
  • ....

Das einzig coole war und ist die Sunhalle. Ich bemitleide alle, die noch länger dort hinmüssen, ich bin froh raus und fertig zu sein.

Posted by Karsten at 22:59 | Comments (4) | TrackBack

DHP Prüfungsprotokoll: Technische Informatik bei Prof. Gerndt

Dies ist mein Prüfungsprotokoll zu Info 2 (Technische Informatik) bei Prof. Gerndt.
Meine Prüfungsfächer waren dort
Betriebssysteme - Baumgarten WS 00/01
Rechnernetze - Hegering WS 01/02
Verteilte Anwendungen - Schlichter SS 02
Elektronisches Publizieren: Online-Publizieren im World-Wide Web - Brüggemann-Klein WS 01/02

1. Fach: Betriebsystem (Prof. Baumgarten)
P: Stellen Sie die zwei grundlegenden Betriebsystemarte vor.
I: Monolitisches und Mikrokern. Unterschiede, Vor und Nachteile, ...
P: Beispiel für beide.
I: Mach für Mikrokern, wird in MacOS X verwendet. (was Gerndt nicht wusste, aber der Beisitzer bestätigt hat), Monolitisch Windows oder Unix.
P: Haben Sie Mach in der Vorlesung gemacht?
I: Nein. (mmhh. ehrlichgesagt war ich nie in der Vorlesung, aber egal)
P: Für welche Rechnerarchitektur ist Mikrokern gut?
I: Embedded System, weil man sich da aussuchen kann, was man wirklich braucht. (Danke Guying für den Tip!)
P: Machen Sie zwar keine Rechnerarchitektur, aber für welche Art vom parallelen Computing ist Mikrokern gut?
I: Message-Passing-Multicomputer, denn genau dort kann man die Server-Prozesse in verschiedene Computer legen. (Nochmals danke Guying für den Tip!)
P: Wie sieht es mit CPU-Verwaltung aus?
I: Habe mit Prozessen angefangen, um dann auf das Scheduling zu kommen, strukturiert nach Batch, Interaktiven und Echtzeit. Round-Robin und Prioritäten genauer erklärt.
P: Nach welchen Kriterien wählt man eine Schedulingstrategie aus?
I: Batch: Durchsatz. Interaktive: Antwortszeit.
P: Was ist das beste Scheduling bei Batch?
I: Shortest Job Next oder Shortest Remainig Time.
P: Was ist ein Thread?
I: bla, bla, Benutzerraum oder Kern, Vor und Nachteile jeweils.
P: Wie können Prozesse miteinander kommunizieren?
I: Speicher, Dateien, send-receive, ...
P: Wie läuft das mit der Kommunikation über den Speicher?
I: ????

2. Fach: Verteilte Anwendung (Prof. Schlichter)
P: Wie kommuniziert man bei VA?
I: RPC, MessagePassing, Corba, ...
P: Erklären Sie mal RPC, erzählen Sie was zu Corba, wie funktioniert es, was soll der Programmierer machen?
I: Erklärt, Stubs und Skeletons, automatisch erzeugt.
P: Was ist RMI,
I: RPC in Java.
P: Wie macht man das? was braucht man? wie heisst der Befehl?
I: ist alles im JDK mit drin. Befehl: ??? (heisst rmic)
P: Welche Unterschiede zwischen Corba gibt es?
I: Spracheunabhängigkeit.
P: Wie wird es realisiert?
I: Durch IDL, es gibt für bestimmte Sprache entsprechendes Programm, das Stubs und Skeleton erzeugt.
P: Was für Unterschied gibt es noch?
I: dynamische Schnittstelle in Corba, man sucht in Interface Repository nach den Methodnamen oder Eigenschaft, bekommt man die Parameterstruktur, das Methode wird dann durch die einzige dynamische Schnittstelle aufgerufen.
P: Welche Services bietet CORBA?
I: name, transaktion, persistence, ...
P: Was bedeutet eine Transaktion?
I: ACID erklärt.
P: 2-Phase commit? wie realisiert man das?
I: erklärt

Rechnernetze und Elektronisches Publizieren kam nichts dran.

Alles in allem eine nette Prüfung mit zumindest ein paar Standardfragen. Note: 1,3
Zusammenhänge sind wichtig. Gefallen hat ihm eine Struktur in den Antworten. Mit möglichst allen Schlagworten und allen erdenklichen Gebieten.
Rechnerarchitektur ist ihm was wichtiges, daher auch die Querfragen zu seinem Gebiet auch wenn man selber kein Rechnerarchitektur gehört hatte. Das Protokoll gibt nicht alle Fragen wieder. da waren noch mehr, aber die habe ich vergessen.
Gerndt nickt immer, wenn ihm etwas gefällt was gut ist und einen bestätigt im erzählen.

Posted by Karsten at 22:23 | Comments (1) | TrackBack

13.10.04

DHP Prüfungsprotokoll: INFO3 bei Prof. Mayr

Dies ist mein Prüfungsprotokoll zu Info 3 (Theoretische Informatik) bei Prof. Mayr.
Meine Prüfungsfächer waren dort:
Automaten, Formale Sprachen, Berechenbarkeit I - Kindler WS 01/02
Effiziente Algorithmen und Datenstrukturen - Steger WS 01/02
Algorithmische Bioinformatik I - Heun WS 01/02

EAD Fragen:
Was für Datenstrukturen haben Sie gemacht?
Was für Paradigmen gab es für die Algorithmen?
Divide-and-Conquer genau erklären mit Unterschied zu Dynamischer Programmierung, das ganze am Beispiel der Fibonacci Zahlen.
Wie kann mann Fib. Zahlen am Schnellsten berechnen?
Suchbäume? unterschied von AVL und a,b-Bäumen? jeweils: Max. Blätter? Min. Blätter? Operationen. Wofür steht AVL? ...
Was ist ein minimaler Spannbaum? Algorithmen? Laufzeit? Welche Art von Algorithmus? ...
Rekursion bei BFPRT?
... irgendwelche anderen Fragen zu EAD, insgesamt ca. 20 Minuten

A,FS,B:
Chomsky Hierarchie? Wer war Chomsky?
Echte Teilmengen der Sprachklassen zeigen! Beweis bei CH-0, aber nicht CH-1 (siehe Hopcroft Buch), sonst einfach nur die Klassiker a^n b^n ....
Gibt es Sprachen, die nicht in der Chomsky Hierarchie passen?
Codierung? nach welchem Mathematiker benannt -> Kurt Gödel
unterschied rekursiv, entscheidbar, aufzählbar?
weiter Fragen bei Berechenbarkeit :( ...

BIO:
Wieviele Aminosäuren? DNS Basen?
Alignment erklären!

Prof. Mayr ist ein toller Prüfer. Lockere und entspannte Atmosphere. Teils will er es sehr genau wissen, teils erzählt er einem den Rest, wenn die richtigen Stichworte gefallen sind und er das Gefühl hat, dass man es versteht.
Bei EAD scheinen ihm sehr die Suchbäume zu gefallen. Bei AFSB eher die CH-0 Klasse.
Leider war ich bei Bio etwas blank. grad was die Biosachen anging.
Note: 2.0 (nachdem ich nachfragte ergab sich folgende aufschlüsselung: EAD:1.0; AFSB: 2.0; Bio: 4.0)
geht in Ordnung, auch wenn es sehr ärgerlich ist, da 20 min EAD dran war, dann 10 min AFSB und Bio erst in der Nachspielzeit kurz drankam.
Naja, rum ist und gut.

Posted by Karsten at 09:54 | Comments (0) | TrackBack

10.10.04

DHP Prüfungsprotokoll: Mathe bei PD Brieden

Die ist mein Prüfungsprotokoll zu meiner Nebenfach Mathematik DHP Prüfung an der TUM bei PD Dr. Andreas Brieden.
Prüfungsfächer:
Lineare Optimierung - Gritzmann SS 03
Kombinatorische Optimierung - Tinhofer WS 01/02
Spieltheorie - Schlee SS 03

1) Lineare Optimierung
P: Sind Sie der Meinung, dass ihre VO Anwendungsbezug haben
A: ja
P: Dann schauen Sie mal dort auf die Karte (gefärbte Äcker um eine Stadt rum)
Modellieren Sie mal die Neuzuteilung der Felder als Optimierungsaufgabe!
A: F = Anzahl der Felder 1<=j<=F; L = Anzahl der Landwirte 1<=i<=L; b(i) Bestand des Landwirtes i; g(j) Grösse des Feldes j
Summe 1 bis F über g(i) * x(ij) = b(i) , 1<=i<=L
x(ij) element von {0,1}, x(ij) = 1, falls Feld j Landwirt i zugeteilt wird, sonst 0
Summe über alle Felder j von x(ij) <= 1

2) Lineare Optimierung
P: Ist das ein LP?
A: naja, da kam ich ins schleudern, hatte mir das bisher nur mit der linearen Zielfunktion gemerkt, die ja hier nicht gegeben ist.
ah, Nebenbedingungen müssen linear sein.
P: Sind sie das hier?
A: mh. Keine Ahnung, da nichts quadratisches wohl linear (?)
mit massiver Hilfe bin ich dann draufgekommen, dass x e {0,1} nicht linear ist. (Alles in allem grosser Kapitalfehler meinerseits)

3) Lineare Optimierung
P: Erklären Sie Simplex
A: Basislösung – Ecke zu Ecke – Basisaustausch – bis Lösung optimal
P: Laufzeit?
A: allgemein gut da polynomial, aber exponetiell Möglich
P: Beispiel?
A: Würfel von Kleen-Minty
P: Wann sind bei einem ganzzahligen Problem die Ecken auch ganzzahlig?
A: wenn die Matrix A total unimodular ist
P: Definition von unimodular und vollständig unimodular?
A: Def. erklärt
4)
P: Wie beweisst man jetzt dass die Ecken auch ganzzahlig sind?
A: Das ist ein Satz aus der VO. Beweis k.A.
dann wollte er mich unbedingt durch den Beweis führen. Naja, nicht so der Hit.

5) Kombinatorische Optimierung
P: Branch and Bound?
A: Schön erklärt am Beispiel mit Ganzzahligen Lösungen. Branch durch x1 wird beschränkt durch obere und untere Ganzzahl der Optimallösung (obere und untere Gaussklammer), danach neue Optimallösungen mit z.B. Simplex berechnen und dann x2 durch die nächsten ganzzahligen Werte beschränken, ...
P: Da war ja nur Branch, nicht Bound!
A: Bound wird da durch Simplexlösung vorgegeben. Allgemein exponentiell viele Unterscheidungen möglich.
P: Müssen die Schranken ganzzahlig sein oder egal?
A: k.A., aber eher egal. Wenn ich in etwas reinlaufe, wo zwar Schranke ok war, aber es dann keine Lösung mehr gibt, merke ich das irgendwann und kann dann in einen anderen Ast übergehen (k.A. ob das richtig ist. Er hat auf alle Fälle sehr kritisch geschaut und es mir am Schluss als dickes Minus angerechnet)

6) Kombinatorische Optimierung
P: Erklären Sie Greedy
A: (Endlich mal was schönes aus KOPT) Ich holte aus über Unabhängigkeitssysteme, allgemeines KOP (c(U) -> Max)
dann Greedy Alg. hingeschrieben, Matroid erklärt, mit lr = ur, wie das bei Matchings nicht gilt, aber bei Spannbäumen.
(Hier hätte ich noch Stunden weiter erzählen können.)

Spieltheorie kam nichts dran, aber das war ja bei einem Optimierungs PD abzusehen. Schade, da es eine interessante VO war und mal was anderes, aber egal.

ENDE

Prüfer war eigentlich ganz nett, nur die Fragen nicht so wirklich. Da merkte man, dass die jungen Karriereprofs etwas anspruchsvoller sind. ;)
Mit viel „Augenzudrücken“ gab es noch eine 3.0, Anfang war gut, dann ein paar Schnitzer und dann wieder gut bei KOP. (O-Ton)
ich selber hätte mir das folgende gegeben: 1) – 2.0; 2) - 5.0; 3) – 1.7; 4) – 5.0; 5) – 2.3; 6) – 1.0
Da ich das Führen von Beweisen nicht angemessen für eine Nebenfach Mathe DHP halte, hätte ich mir also eher was besseres gegeben. 2.7 oder so, aber ok, da ich ja auch einmal echt gepatzt hatte geht das mit der 3.0 schon in Ordnung. Danke an den Beisitzer, der sich wohl für mich ausgesprochen haben muss, da ihm meine Ausführungen zu KOP gefallen haben.

Posted by Karsten at 22:49 | Comments (1) | TrackBack

15.08.04

DHP Unterlagen Informatik TUM

Eine List an wertvollen Unterlagen für die Prüfungsvorbereitung:

Allgemein:
DHP FAQ (Quelle, meine Datei)
Prüfungsprotokolle bei der Fachschaft
Siggäs DHP Vorbereitungen und Protokolle
Fragesammlung von Prilmeier
Messageboard

Praktische Informatik:

Prüfungsprotokolle in praktische Info
Datenbanksysteme (Zusammenfassung von Uwe Römers)
Lösungen vom Kemper Datenebankenbuch
Software Engineering (Zusammenfassung von Uwe Römers)
Wissensbasierte Systeme (Zusammenfassung von Uwe Römers)

Technische Informatik:

Prüfungsprotokolle in technische Info
Betriebssysteme (Zusammenfassung von Uwe Römers)
Rechnernetze (Zusammenfassung von Uwe Römers)
Mobile Verteilte Systeme (Zusammenfassung von Uwe Römers)

Theoretische Informatik:

Prüfungsprotokolle in theoretische Info
Automaten, Formale Sprachen und Berechenbarkeit (Zusammenfassung von Uwe Römers)
Computer Graphik (Zusammenfassung von Uwe Römers)

Posted by Karsten at 20:03 | Comments (0) | TrackBack

12.08.04

Meine DHP Prüfungstermine an der TUM

Gestern war Prüferzuteilung und bis auf den Umstand, dass die Prüfungen immer nur 6 Tage auseinander liegen bin ich ganz zufrieden. Leicht wird es nicht, aber da muss man bei einer DHP halt durch. Hilft nichts.
Meine DHP Prüfungstermine an der TUM:

Nebenfach Mathe: Mittwoch, 29.9.2004 - 10:00 Uhr
Zimmer 02.04.057 bei PD Dr. Andreas Brieden

Praktische Informatik: Donnerstag, 7.10.2004 - 12:00 Uhr
Zimmer 01.07.054 bei Prof. Dr. Bernd Brügge

Technische Informatik: Donnerstag, 19.10.2004 - 11:00 Uhr
Zimmer 01.04.058 bei Prof. Dr. Michael Gerndt

Theoretische Informatik: Mittwoch, 13.10.2004 - 08:30 Uhr
Zimmer 03.09.054 bei Prof. Dr. Ernst W. Mayr

Die Liste meiner Prüfungsfächer ist auch schon online. Und jetzt muss ich in die Bib lernen!

Posted by Karsten at 09:04 | Comments (0) | TrackBack

02.08.04

Bücherliste zu Automaten, Formale Sprachen, Berechenbarkeit

Bücherliste zu Automaten, Formale Sprachen, Berechenbarkeit I:

Theoretische Grundlagen der Informatik, m. CD-ROM
von Rolf Socher - Hanser Fachbuchverlag
Das Buch ist simple und einfach gehalten, was all denen entgegen kommen dürfte, die sich schwer mit dem Thema tun. Dazu kommen gute Beispiele und Anwendungen. Die Aufgaben sind praktisch gehalten.
Insgesamt ist es mir aber zu kurz und weicht stark vom Stoff an der TUM ab.
Die Aufteilung erfolgt anhand der Konzepte (Automaten, Ausdrücke, Sprachen, Grammatiken, Berechenbarkeit, ..)
Für den richtigen sicher ein gutes Buch, meines ist es aber nicht.

Theoretische Informatik
von Renate Winter - Oldenbourg
Das Buch besitzt einen guten Schreibstil der eher formal ist. Also nichts für komplette Laien/Anfänger, aber es ist auch nicht zu formal oder schwierig gestaltet.
Doch das Beste an dem Buch sind die vielen Aufgaben, die viel zum Verständnis des Stoffes beitragen. Dazu kommen dann die kompletten Lösungen zu allen (!) Aufgaben. Das hat sonst kein anderes Buch in dem Bereich zu bieten.
Der Schwerpunkt liegt eher bei der Berechenbarkeit

Einführung in die Theoretische Informatik
von Ulrich Hedtstück - Oldenbourg
weniger streng, orientiert an Algorithmen und Anwendungen, Übungen mit teilweise Lösungen, Aufbau nach Konzepten

Theoretische Informatik. Eine anwendungsorientierte Einführung.
von Norbert Blum - Oldenbourg
Umfassendes Buch, da auch Effiziente Algorithmen betrachtet werden, daher aber ein gutes Querschnittsbuch, welches die Zusammenhänge aufzeigt.

Einführung in die Automatentheorie, Formale Sprachen und Komplexitätstheorie
von John E. Hopcroft, Jeffrey D. Ullman - Oldenbourg
Der Klassiker, da von allen anderen Büchern referenziert. Liest sich gut. Deckt den kompletten Vorlesungsinhalt ab.

Grundkurs Theoretische Informatik
von Gottfried Vossen, Kurt-Ulrich Witt - Vieweg
schaut gut geschrieben und übersichtlich aus, habe ich aber nicht näher betrachtet

Theoretische Informatik
von Katrin Erk, Lutz Priese - Springer
Das Buch ist sehr beweislastig. Das kann gut, aber auch schlecht sein. So erlaubt es einem spezielles sehr tief zu verstehen, da die Beweise auch sehr gut erklärt sind.
Alles in allem ist es gut zum Nachschlagen eines Beweises, ansonsten eher überfrachtet.
Oder wenn man sehr viel Zeit hat, dann lohnt es sich auch.

Theoretische Informatik kurzgefaßt
von Uwe Schöning - Spektrum Akademischer Verlag
gut für den Überblick

Posted by Karsten at 08:15 | Comments (0) | TrackBack

01.08.04

DHP-Prüfung an der TUM (Informatik)

Meine Liste an Prüfungsfächern für die Diplomhautprüfung Informatik an der TU München:

Nebenfach Mathe:
Lineare Optimierung - Gritzmann SS 03
Kombinatorische Optimierung - Tinhofer WS 01/02
Spieltheorie - Schlee SS 03

Praktische Informatik:
Datenbanken - Kossmann WS 01/02
Softwaretechnik - Brügge WS 01/02
Projektorganisation und Management in der Software Entwicklung - Broy SS 03
Prozesse und Methoden beim Testen von Software - Kriebel SS 03
Sicherheit in IT-Systemen - Dierstein WS 01/02

Technische Informatik:
Betriebssysteme - Baumgarten WS 00/01
Rechnernetze - Hegering WS 01/02
Verteilte Anwendungen - Schlichter SS 02
Elektronisches Publizieren: Online-Publizieren im World-Wide Web - Brüggemann-Klein WS 01/02

Theoretische Informatik:
Automaten, Formale Sprachen, Berechenbarkeit I - Kindler WS 01/02 - meine Bücherliste
Effiziente Algorithmen und Datenstrukturen - Steger WS 01/02
Algorithmische Bioinformatik I - Heun WS 01/02

Posted by Karsten at 18:24 | Comments (0) | TrackBack

16.07.04

XML Linking und Adressing Languages (XPath, XPointer,XLink, XInclude)

In one of my university courses (Hauptseminar eLearning-Systeme) I held a presentation about XML Linking und Adressing Languages (XPath, XPointer,XLink, XInclude).
You can find the resources here:

Posted by Karsten at 14:58 | Comments (0) | TrackBack

14.07.04

How-To: Diplomarbeit

Kurz nachdem ich meine eigene Diplomarbeit online gestellt habe, stiess ich auf den iX Artikel "Diplomarbeiten schreiben und publizieren" und wurde dadurch angeregt.
In dem Artikel werde einige Tips gegeben und die Linksammlung am Ende des Artikels ist sehr gut. Als weitere Ressourcen kann ich euch folgendes empfehlen:

  • verschiedene Bücher zum Thema Diplomarbeit zumindest mal anlesen und reinschauen
  • Diplomarbeiten normgerecht verfassen ist besuchenswert, da es hier eine Musterdiplomarbeit gibt, welche die entsprechenden DIN Normen erfüllt. Wusste selber nicht, dass es solche Normen gibt. Darüber hinaus ist es für Microsoft Word Freunde eine gute Vorlage zur Erstellung. Ich selber habe es als Vorlage benutzt.
  • Recherche in Fachdatenbanken, wie Sie bei E-Fellows.net (als Stipendiat) angeboten werden
  • Konferenzbände zum Thema durchblättern (sind meistens in der Unibibliothek vorhanden)
  • meine Diplomarbeit zum Thema "A Web-based Medical Image Database System"
  • mein Diplomarbeitsvortrag (TODO)

Viel Spass und Erfolg dabei!

Posted by Karsten at 17:38 | Comments (0) | TrackBack

09.07.04

A Web-based Medical Image Database System

As I stated already in my projects I wrote my master thesis (German: Diplomarbeit) at the Nanyang Technological University, Singapore.
You can find it online here form today on: A Web-based Medical Image Database System (WebMIDS)

And here is the Abstract:

In this report a web based medical image database is introduced. First, the requirements due to the domain of medical images in the context of a web application are specified and evaluated. This evaluation led to the aim of building a secured web application with new query functions at almost no costs.
The project is embedded in a brief description of current approaches and solutions in the domain of medical image databases.
For the implementation, J2EE is used together with the Expresso Framework. J2EE was chosen because of its strong libraries and maturity. The Expresso Framework provides useful functionalities for this project such as user management, a secured workflow and an Object-to-Relational mapping. These functions are combined with a vital development community and so Expresso was given preference over other frameworks.
Although DB2 with its Image Extender would have been preferred, MySQL was chosen as database system for the implementation due to limited funds. MySQL is a free, reliable and fast database and the lack of some functions are no big drawback for this system and are overcome by the implementation of the application.
The database design is a good reduction to the essentials, serving the different needs of users from a medical and a non-medical background.
A dedicated server was set up with Linux as the operating system and with Tomcat as servlet container. The features of the system are described in a user manual and an administrator manual. Features include the uploading and the retrieval of images with a normal web browser via the Internet. The implementation will be up and running at http://mrcas.mpe.ntu.edu.sg after an in-house test phase.
To make this system a long-lasting one some future extensions are outlined and the name WebMIDS was chosen.

For this thesis I got a grade of 1,3 which is equivalent to A- from Prof. Dr. Donald Kossmann, who was teaching at my home university back then.
The biggest junk was the implementation of the web application, which is not included since the NTU wanted to keep the code.

Posted by Karsten at 11:05 | Comments (0) | TrackBack