20.10.04

DHP Prüfungsprotokoll: Technische Informatik bei Prof. Gerndt

Dies ist mein Prüfungsprotokoll zu Info 2 (Technische Informatik) bei Prof. Gerndt.
Meine Prüfungsfächer waren dort
Betriebssysteme - Baumgarten WS 00/01
Rechnernetze - Hegering WS 01/02
Verteilte Anwendungen - Schlichter SS 02
Elektronisches Publizieren: Online-Publizieren im World-Wide Web - Brüggemann-Klein WS 01/02

1. Fach: Betriebsystem (Prof. Baumgarten)
P: Stellen Sie die zwei grundlegenden Betriebsystemarte vor.
I: Monolitisches und Mikrokern. Unterschiede, Vor und Nachteile, ...
P: Beispiel für beide.
I: Mach für Mikrokern, wird in MacOS X verwendet. (was Gerndt nicht wusste, aber der Beisitzer bestätigt hat), Monolitisch Windows oder Unix.
P: Haben Sie Mach in der Vorlesung gemacht?
I: Nein. (mmhh. ehrlichgesagt war ich nie in der Vorlesung, aber egal)
P: Für welche Rechnerarchitektur ist Mikrokern gut?
I: Embedded System, weil man sich da aussuchen kann, was man wirklich braucht. (Danke Guying für den Tip!)
P: Machen Sie zwar keine Rechnerarchitektur, aber für welche Art vom parallelen Computing ist Mikrokern gut?
I: Message-Passing-Multicomputer, denn genau dort kann man die Server-Prozesse in verschiedene Computer legen. (Nochmals danke Guying für den Tip!)
P: Wie sieht es mit CPU-Verwaltung aus?
I: Habe mit Prozessen angefangen, um dann auf das Scheduling zu kommen, strukturiert nach Batch, Interaktiven und Echtzeit. Round-Robin und Prioritäten genauer erklärt.
P: Nach welchen Kriterien wählt man eine Schedulingstrategie aus?
I: Batch: Durchsatz. Interaktive: Antwortszeit.
P: Was ist das beste Scheduling bei Batch?
I: Shortest Job Next oder Shortest Remainig Time.
P: Was ist ein Thread?
I: bla, bla, Benutzerraum oder Kern, Vor und Nachteile jeweils.
P: Wie können Prozesse miteinander kommunizieren?
I: Speicher, Dateien, send-receive, ...
P: Wie läuft das mit der Kommunikation über den Speicher?
I: ????

2. Fach: Verteilte Anwendung (Prof. Schlichter)
P: Wie kommuniziert man bei VA?
I: RPC, MessagePassing, Corba, ...
P: Erklären Sie mal RPC, erzählen Sie was zu Corba, wie funktioniert es, was soll der Programmierer machen?
I: Erklärt, Stubs und Skeletons, automatisch erzeugt.
P: Was ist RMI,
I: RPC in Java.
P: Wie macht man das? was braucht man? wie heisst der Befehl?
I: ist alles im JDK mit drin. Befehl: ??? (heisst rmic)
P: Welche Unterschiede zwischen Corba gibt es?
I: Spracheunabhängigkeit.
P: Wie wird es realisiert?
I: Durch IDL, es gibt für bestimmte Sprache entsprechendes Programm, das Stubs und Skeleton erzeugt.
P: Was für Unterschied gibt es noch?
I: dynamische Schnittstelle in Corba, man sucht in Interface Repository nach den Methodnamen oder Eigenschaft, bekommt man die Parameterstruktur, das Methode wird dann durch die einzige dynamische Schnittstelle aufgerufen.
P: Welche Services bietet CORBA?
I: name, transaktion, persistence, ...
P: Was bedeutet eine Transaktion?
I: ACID erklärt.
P: 2-Phase commit? wie realisiert man das?
I: erklärt

Rechnernetze und Elektronisches Publizieren kam nichts dran.

Alles in allem eine nette Prüfung mit zumindest ein paar Standardfragen. Note: 1,3
Zusammenhänge sind wichtig. Gefallen hat ihm eine Struktur in den Antworten. Mit möglichst allen Schlagworten und allen erdenklichen Gebieten.
Rechnerarchitektur ist ihm was wichtiges, daher auch die Querfragen zu seinem Gebiet auch wenn man selber kein Rechnerarchitektur gehört hatte. Das Protokoll gibt nicht alle Fragen wieder. da waren noch mehr, aber die habe ich vergessen.
Gerndt nickt immer, wenn ihm etwas gefällt was gut ist und einen bestätigt im erzählen.

Posted by Karsten at 20.10.04 22:23 | TrackBack
Comments

Ich habe mündliche Prüfungen eigentlich nie gemocht.
Kommt immer so sehr darauf an auf welchem 'Fuß' einen der Prüfer erwischen will.

Posted by: Netzdino at 20.10.04 22:26
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