18.02.04

Memento

Grad habe ich mir den Film Memento angeschaut und ich muss sagen, dass er sehr gut ist, wobei er auch sehr verwirrend ist.
Der Hauptdarsteller hat sein Kurzzeitgedächtnis verloren. Und muss sich immer alles aufschreiben und fotografieren. Das Problem ist, dass er den Mörder seiner Frau sucht und umbringen will. Ohne Gedächtnis ist es nur schwer möglich und grad zum Schluss endet der Film für mich etwas unklar. Wer hat da wen gegeneinander ausgespielt? Teddy, Natalie und Leonard sind sehr undurchsichtig und der Plot ist so, als wenn jeder gegen jeden intrigiert.
Sehr verwirrend. Aber der Stil hat mir gefallen. Man sieht ganz am Anfang den Schluss und dann immer wieder Szenen, die in der Zeit zurückgehen. Bis man quasi am Anfang der Episode ist.
Da aber Widersprüche in der Darstellung auftreten, weiß man gar nicht wer jetzt recht hat und an was man glauben soll, aber vielleicht ist das auch der große Sinn des Filmes, das man sich immer seine Scheinwelt aufbaut in der alles stimmig sein muss.
Na ja, wieder mal was zum nachdenken und vielleicht muss man den Film einfach noch mal anschauen, damit man ihn versteht.

Posted by Karsten at 18.02.04 11:29 | TrackBack